| Studientag für Pfarrer*innen, Gemeindepädagog*innen und Studierende
Wie ermächtigt Kirche Menschen, ihre Stimme zu erheben und Verantwortung zu übernehmen? Stehen dem nicht immer wieder auch kirchliche Traditionen, Rollenbilder und Machtstrukturen entgegen? Die Tagung nimmt den gegenwärtigen Stand des theologischen Diskurses zu Diversität und kirchlichem Handeln in den Blick – kritisch, konstruktiv und praxisorientiert.
Als Hub zwischen wissenschaftlicher Theologie und theologischer Praxis laden wir ein, gemeinsam kirchliche Selbstkritik einzuüben: Welche Machtstrukturen prägen unsere Gemeinden und kirchlichen Institutionen? Was bedeutet diversitätssensible Theologie konkret – für Predigt, Gottesdienst, Gemeindearbeit und Leitungshandeln? Und wie können wir Kirche so gestalten, dass sie wirklich Empowerment ermöglicht?
Die Tagung richtet sich an Pfarrer*innen, Gemeindepädagog*innen sowie Studierende der Theologie und Gemeindepädagogik. Uns ist es ein großes Anliegen, dass auch Studierende frühzeitig an der Schnittstelle zwischen akademischer Theologie und gelebter Praxis mitdenken – und ihre Perspektiven einbringen.
Die Tagung wird gemeinsam geleitet von zwei Professorinnen der Theologie, kirchlichen Leitungsverantwortlichen und Beauftragten, die bewusst verschiedene Ebenen kirchlichen Handelns zusammenbringen – dieser Zusammenklang unterschiedlicher Stimmen ist selbst Programm.
- Katharina Adamek, Landesjugendreferentin in der EKHN
- Pfarrerin Henriette Crüwell, Pröpstin für Rheinhessen und das Nassauer Land
- Prof. Dr. theol. habil. Christine Wenona Hoffmann – Professorin für Praktische Theologie, Goethe-Universität Frankfurt
- PD Dr. theol. habil. Christiane Nagel – Privatdozentin für Systematische Theologie, Philipps-Universität Marburg
- Pfarrer Martin Franke-Coulbeaut, Referent im Stabsbereich Chancengleichheit in der EKHN
Teilnahmebeitrag: 30 Euro (Für Studierende ist die Veranstaltung kostenlos)
Ort: Zentrum Verkündigung, Frankfurt am Main |